This short report in German was compiled by Birgit Berman for One World
Hilfe, die nicht eintrifft hat manchmal verheerendere Folgen als die eigentliche Katastrophe - wie derzeit in den Sunderbans in Ostindien. Das riesige Deltagebiet wurde am 25. Mai vom Zyklon Aila verwüstet.
Noch immer ist die Trinkwasserversorgung nicht gewährleistet, Nahrungsmittel und medizinische Hilfe werden dringend benötigt. Die Katastrophenhilfe der indischen Regierung kommt nur langsam auf Touren, die meiste Last wird von engagierten NGO's vor Ort getragen. Asit Biswas von ACT (Association for Conservation and Tourism) ist seit dem ersten Tag nach Aila in den Sunderbans unterwegs um die Lage ständig neu zu bewerten und die Hilfe zu koordinieren und umzusetzen. In Österreich ist die Diakonie mit ACT eine Kooperation eingegangen und hat ein Spendenkonto eingerichtet. Eine internationale Fundraising-Initiative ist angelaufen, die trotz der marginalen Medienberichterstattung über die dramatischen Folgen des Zyklons versucht, Spendengelder für die Menschen in den Sunderbans aufzutreiben. Weitere Infos finden Sie hier.

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